Biosuit
Eine Partnerschaft mit Nasa
Destination Mars. Für das Jahr 2030 plant die Nasa, den ersten Mensch auf den Mars zu entsenden – und wahrscheinlich wird dieser einen Dainese-Anzug tragen. Dieser wird allerdings nichts mit denen gemein haben, die wir bis heute gesehen haben. Leicht anstatt sperrig; anliegend anstatt plump. Und elegant, darauf kann man wetten.
Eine noch kaum vorzustellende Applikation, ein Anzug, der alle bisherigen Themen und Erfahrungen von Dainese in sich vereint. Die Nasa beschäftigt sich mit der Erkundung des Planeten Mars, die im Jahr 2030 mit einer bemannten Sonde erfolgen soll, und befindet sich aktuell in der Projektierungsphase der möglichen Fahrzeuge und Ausrüstungen der Astronauten.
Die plumpen Raumfahrtanzüge, die bis heute verwendet werden, sind mit einer pneumatischen Luftverdichtung ausgestattet, die durch ein spezifisches Gerät auf dem Rücken der Astronauten ausgelöst wird. Diese sollen durch wesentlich leichtere Anzüge ersetzt werden, die eine weit bessere Bewegungsfreiheit gewährleisten. Eine ehrgeizige Herausforderung, in welche Dainese auf Antrag des M.I.T. - Massachusset Intitute of Tecnology di Boston – einbezogen worden ist.
Aus technischer Sicht wird es darum gehen, die pneumatische Luftverdichtung durch eine mechanische zu ersetzen, also einen Anzug herzustellen, der auf der Erde, bei atmosphärischen Druck, normal erscheint, hingegen im Weltall bei Luftdruck Null eine Ausweitung des Körpers verhindert und gleichzeitig beste Bewegungsfreiheit versichert. Dieser Anzug soll laut Projekt das vom amerikanischen Forscher Arthur Saul Iberall in den Sechziger Jahren postulierte Prinzip der „nicht ausdehnbaren Linien“ nutzen. In der Substanz sollen jene Stellen des menschlichen Körpers genutzt werden, die einem hohen Druck ausgesetzt werden können, ohne die Bewegung einzuschränken.
Die Werkstoffe bleiben noch zu definieren. Doch die Frage ist: sieht so die Mobilität der Zukunft aus?



