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Knee Slider

 
 
 

Leistungsstarke Motorräder, spektakuläre Choreographien, talentierte und angriffslustige Piloten. So entsteht die "200 Meilen von Imola"". Die Knie der Piloten werden zu einem "Instrument". Und Dainese erfindet den Knee Slider Modell "Istrice" bzw. zu deutsch "Stachelschwein".

 
 
 

Eine weitere, von Dainese Ende der Siebziger bzw. Anfang der Achtziger Jahre eingeführte Innovation sind die Knee Slider, jene "Knieschleifer", mit denen heutzutage alle professionellen Motorradanzüge ausgestattet sein. Auch dieses Produkt entsteht im direkten Umfeld der Motorradrennen, dank der Beziehungen, die Dainese seit jeher mit den Piloten unterhält. Es war, wie gesagt, die Zeit des Auftakts der „200 Meilen von Imola“. Die Idee dazu stammte von einem Agronomen aus Imola, Checco Costa, der damals bereits seit über zwanzig Jahren Motorradrennen organisierte und in den Vereinigten Staaten das Rennen von Daytona miterlebt hatte. Die hierfür angewandte Formel verhieß auch für Italien beste Erfolge, weil die Zutaten stimmten: leistungsstarke 750er Motorräder, spektakuläre Choreographien, talentierte und extrem angriffslustige Piloten. Nach den ersten Veranstaltungen, die einen wachsenden Erfolg verbuchten, engagierte man den Kalifornier Kenny Roberts - und der Motorradsport wechselte Gesicht. Mit diesen großen und kräftigen Motorrädern mit 750er-Zweitakt-Triebwerk war die Schrägneigung extrem, und Kenny, der Mann der Goodyear, neigte sich mehr als alle anderen. Das brachte ihm den Spitznamen „der Marsmensch“ ein. Hatte bis dahin der eine oder andere Pilot die Strecke mit dem Knie eben einmal leicht berührt, so setzte Kenny nun seine Knie mit Nachhaltigkeit und einer perfekt kalibrierten Last auf. Bis zum Aufreißen des Anzugs und dem Abschürfen der darunterliegenden Haut.

Es war Roberts selbst, der die Eingebung hatte: das Knie mit einer Art von Schleifer zu schützen, den man in irgendeiner Weise am Anzug befestigen konnte, ohne dass er verrutschte. Zu diesem Zweck zerschnitt er zunächst Teile des Visiers eines Integralhelmes aus Polykarbonat und verwendete später die Kunststoffbehälter, die eigentlich für die Schmiermittel gedacht waren. Um sie am Knie festzumachen, besorgten sich die Piloten ein spezielles, silbergraues Band, als „amerikanisches" Klebeband bekannt. So entstanden die ersten Slider, die Knieschleifer für die Motorradanzüge. Das erste industrielle Projekt stammt von Dainese: die Knieschleifer Modell „Istrice“ (der Name rührt von einer Art von vorstehenden Stacheln her), mit einer Reihe von weichen Zylindern, die beim Biegen des Beines aus einer speziellen, im Kniebereich des Anzugs aufgebrachten Unterlage hervortraten.

 
 
 
 
 
 
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