KEINE VERSANDKOSTEN BEI BESTELLUNGEN AB 99CHF

DER NEUEINSTEIGER: Die Dainese–Infografik – ein Geschenk an VR46

23.03.2015

COMPUTERGRAPHIK DAINESE WERBEGESCHENK ZU VR46

 

Dainese schenkt allen Fans des Doktors eine Computergraphik, um das 19-jährige Jubiläum des Motorradweltrennens (sowie 9 verschiedene Meistertitel) von Valentino Rossi zu feiern. Diese zeigt seine charakteristischsten Gegner - junge und alte, von denen einige noch aktiv sind und andere sich bereits seit langer Zeit zurückgezogen haben.

Der Artikel, der “den Debütanten” begleitet, erzählt Generation für Generation alle Kuriositäten und einige unveröffentlichte Hintergrundereignisse von 10 großen Rivalen eines gewissen Rennfahrers mit der Nummer 46 (Zit. @ValeYellow46)!

 

 

Rossi und seine Rivalen

 

Die Größe eines Meisters wird auf unterschiedliche Weise gemessen. Gewöhnlich an den Ergebnissen, jedoch dürfen die Rivalen nicht vergessen werden.

In 19 Weltsaisons ist Valentino Rossi auf Dutzende gestoßen und hat gegen authentische Legenden des Motorradrennens wie Biaggi und Lorenzo gekämpft, aber auch gegen Persönlichkeiten, die heute in Vergessenheit geraten sind. Sie wurden von fast allen vergessen, nicht jedoch von Valentino, der ein wahnsinniges Gedächtnis hat und sich an jedes Rennen, jedes Überholmanöver, und vor allem auch an jeden Rivalen erinnert. Im Übrigen beantwortete Rossi die Frage “Welcher Rennfahrer hat dir auf der Piste am meisten Angst gemacht?” mit “Konishi, ein Japaner, der auf einem 500er Motorrad fuhr. Er fuhr superschnell … aber in die Pitlane, und man musste höllisch aufpassen, wenn man in die Box oder aus ihr wieder herausfuhr. Und ab und zu vergaß er abzubremsen...”.

 

Gut, nun ist der Augenblick für ein langes Rennen gekommen. Zwanzig Jahre Weltrennen und Rivalen...

 

1997: Noboru Ueda

Als Valentino 1996 am 125. Weltrennen teilnimmt, sind die Japaner führend. Der Meistertitel geht an Haruchika Aoki, vor Tokudome und Manako. Danach zwei Spanier, die heute erfolgreiche Manager sind: Emilio Alzamora, “der Erfinder” von Marquez und Jorge Martinez, Eigentümer eines MotoGP Teams.

1997 wird Rossi Meister, indem er Noboru Ueda, einen großen Kämpfer wie fast alle seine Landsleute schlägt, der jedoch auch in Italien verliebt ist, was sowohl den Verträgen mit italienischen Mannschaften als auch Doktor Costa zu verdanken ist, der ihm eine Hand rekonstruierte, als auch... den Bandnudeln! Heute hat er als Scout Talent der jungen japanischen Rennfahrer großes Ansehen.

 

1998 – 1999: Loris Capirossi

Rossi kommt 1998 auf dem 250er Motorrad und auf der Aprilia, aber er muss gegen ein schreckliches Duo kämpfen, das ebenso auf einem italienischen Motorrad sitzt: Loris Capirossi und Tetsuya Harada. Der Italiener ist der erste minderjährige Rennfahrer-Weltmeister (1990 und 1991 mit dem 125er Motorrad), der aber auch wirklich hart war, superschnell fahren konnte, wobei er ziemlich viel riskierte. Die Runde “mit verlorenem Leben” bei der Qualifikationsrunde ging in die Geschichte ein und machte Loris zu einem durchschlagendem Poleman. Harada war kälter, stilistisch perfekt, fast wie ein Laserstrahl, der außerordentliche Bahnen zog. Der Japaner verlor 1998 das Weltrennen beim letzten Rennen aufgrund einer zu “lebendigen” Einfahrt von Capirossi. Rossi erobert 1999 den 250er-Meistertitel.

Heute ist Harada ein guter Golfspieler, während Loris ein Fernsehkommentator ist, der für die Sicherheit der Rennfahrer zuständig und auch Familienvater ist.

 

2000: Kenny Roberts Junior

Das, was du dir nicht erwartest, was aber am Ende alle unterwirft. Der Kalifornier, Sohn einer der größten Rennfahrer der Geschichte (KR Senior), ist kein Blitz und fährt seine Suzuki weit unter der Geschwindigkeit der Konkurrenten Honda und Yamaha. Er wird jedoch die Nummer eins, indem er sich viele nasse Rennen der Jahreszeit, die Fehler von Rossi beim Debütrennen mit der ungeheuerlichen Honda NSR 500 und dem geringen Feeling von Biaggi mit der Yamaha zu Nutze macht. Ein Held der Arbeiterklasse vielleicht, aber ein solider und intelligenter Rennfahrer, der nun in Kalifornien lebt, Golf spielt und hochwertigen Wein produziert.

 

2001-2002: Max Biaggi

Es ist die stärkste Rivalität, die nicht nur die italienischen Medien erregt. Die englische Presse tauft den “Krieg” zwischen zwei italienischen Meistern mit dem Namen Spaghetti Duell. Zwei starke Persönlichkeiten, zwei großartige Rennfahrer, zwei sehr verschiedene Charakter. Biaggi ist ein Perfektionist, der nicht besonders zum Scherzen neigt, der junge Valentino ist eine wahre Fundgrube: die aufblasbare Puppe bei der Ehrenrunde, der erhobene Mittelfinger nach einem gelungenem Überholmanöver... aber auch ein hässlicher Streit 2001 in Barcelona und ein paar ordinäre Witze. Die beiden hassen sich, aber die Zeit hinterlässt uns zwei große Meister, die im ersten Teil des Jahres 2000 große (italienische) Schule gemacht haben. Sehen wir es so: Italien war zu klein für Vale und Max! Biaggi ist nun Familienvater, Fernsehkommentator und Aprilia-Testfahrer. Vielleicht werden wir ihn in Kürze wieder bei einem Wettrennen sehen - ein richtiger Highlander eben.

 

2003 - 2004: Sete Gibernau

Oder wenn eine Tragödie sich verwandelt... Sete war ein hübscher Junge aus Barcelona, der einflussreich, reich und sogar adelig ist. Er fuhr mit Leidenschaft Rennen (nicht umsonst gehört er zur Familie Bultò, die der Motorräder Bultaco), aber recht erfolglos. Dann wurde Gibernau 2003 bei Suzuka nach einem tödlichen Unfall von Daijro Kato erster Rennfahrer im Movistar Honda Team und kommt sofort groß raus. 2003 und 2004 tödlicher Rivale von Rossi kam er zweimal nach Honda. Dann rasch hintereinander: Übergang zu Ducati, Heirat mit einem Topmodel und Ende der Karriere. Er arbeitet nun beim Fernsehen und verkehrt in der spanischen Welt. Er hatte es ja schon in der DNA...

 

2006: Nicky Hayden

Er ist der einzige gewesen, der Rossi in seiner goldenen Zeit geschlagen hat. Das geschah in einer seltsamen Saison, in der Yamaha das M1 für Valentino verfehlt hatte und der Amerikaner seinen ganzen großartigen Charakter herauskehrte. “Never give up” - niemals aufgeben, das war sein Motto und als er in Valencia zum letzten Rennen kam, wo es um seinen Meistertitel ging, geschah das Wunder: Zu Beginn des Rennens Hayden auf dem Podium und Rossi auf die Erde. Dieses Mal hatte ein Mitläufer den Spitzensportler geschlagen.

 

Casey Stoner

Ein harter aber zerbrechlicher Junge, ein unglaublicher Rennfahrer voller Talent, aber auch eine gespaltene Persönlichkeit. Casey - alles in diesem Jungen hielt die Familie zusammen, indem er alle australischen Wettbewerbe gewann. Wenig Lächeln, große Opfer und eine unglaubliche Reihe an Fällen haben ihm den ungerechten Spitznamen Rolling Stoner eingebracht. Als er zwei Top-Motorräder hatte (2007 Ducati und 2011 Honda), gab es kein Erbarmen mit den Rivalen. Starke Siege, Schläge ins Gesicht, ein Fall von Jähzorn. Aber auch die physische und mentale Schwäche: 2012 kündigte er mit 27 Jahren in Frankreich an, dass er sich zurückziehen wolle und brachte die halbe Welt aus dem Konzept. Casey, der Schnelle, kam aus der Herde heraus, um in Australien zum Fischen oder Jagen mit Pfeil und Bogen Australien zu gehen und sich um die Familie zu kümmern. Ab und zu ist er Testfahrer für Honda. Er ist noch sehr stark, hat aber geschworen, niemals wieder zurückzukehren.

 

Jorge Lorenzo

Als Kind und in den ersten Jahren des Weltrennens war er für sein Gesicht berühmt. Immer schmollend, niemals lächelnd: Er war ein trauriger Junge, der sich wenig amüsierte. Mit den Jahren hat er sich gebessert, ist aber vor allem ein eher “stilvoller” MotoGP Rennfahrer geworden. Er ist wunderschön anzusehen, zieht perfekte Bahnen und liebt den Tumult, aber wenn die Dinge nicht in Ordnung sind, zwingt er dem Rennen unerbittliche Rhythmen auf. Ein schrecklicher Rivale, den Rossi ab 2010 in dem Team angetroffen hat und mit dem er schrittweise einen schönen menschlichen und sportlichen Kampf begonnen hat. Lorenzo hat eine Eigenschaft: Wie viele Tiere “markiert” er sein Territorium. Nach dem Sieg stellt er nämlich im Ring eine Fahne mit seinem Symbol - ein X in einem Kreis - auf. Das ist das Zeichen, das es jetzt “Lorenzos Boden” ist.

 

Dani Pedrosa

Wahrscheinlich das größte Talent aller Zeiten für Motorräder der mittelleichten Klasse, das nie gesehen wurde (er war 125er und 250er Meister) und mit denen er mindestens ein Duzend Meistertitel hätte gewinnen können. Da zur MotoGp gezwungen worden war, hat er unter seinem schmächtigen und kleinen Körper immer sehr gelitten. Mehr als ein Gladiator der Piste scheint er ein Messdiener zu sein. Aber seine Klasse und ein ungewöhnliches Talent haben es ihm ermöglicht, immer unter den Top Rider der letzten neunziger Jahren zu sein - und das trotz einer unglaublicher Reihe an Unfällen. Das würde keiner sagen, aber Dani ist ein wirklich harter.

 

Marc Marquez

Der Wunderjunge hat bereits vier Welttitel unter der 125er Klasse, Moto2 und MotoGP gewonnen. Er lässt sich in keine Kategorie einstufen, weil er als echter Spitzensportler als einzigartig gilt. Es scheint immer fast aus der Piste herauszufliegen, greift dauernd die an, die vor ihm sind, macht viele Fehler, holt aber erstaunlich auf. Es sieht wie ein Videospiel aus, das auf die höchste Schwierigkeitsstufe gebracht wird und ist vielleicht der modernste und reaktivste Rennfahrer aller Zeiten. Von Honda sehr geliebt ist er wirklich für alle ein harter Knochen: Seit er bei MotoGP ist, hat er seinen Rivalen nicht viel mehr als Krümel hinterlassen. Man bedenke nur, dass er vor nur einem Jahr ein Kind gewesen ist, das Rossi um ein Autograph bat. Heute ist er Leader des sehr starken spanischen Motorradrennens.

Informativa
Wir verwenden unsere Cookies und die Dritter, um Ihre Kauferfahrung zu verbessern, indem die Navigation des Users auf unserer Web-Seite analysiert wird. Wenn Sie weiter navigieren, akzeptieren Sie die Nutzung dieser Cookies. Für weitere Informationen bitten wir Sie, unsere Datenschutzpolice zu lesen Cookie-Richtlinien
x